Die Verwaltung auf dem Tablet

Die schönsten Fotos des Dorffests stehen auf der kommunalen Website, die Freiwillige Feuerwehr hat einen schön illustrierten Fahrbericht mit dem nigelnagelneuen Löschzug hochgeladen, der Dorfjubilar erzählt aus seinem an Anekdoten reichen Leben – aber kaum jemand liest die schönen Geschichten?! Klar: Man verirrt sich nur selten auf eine kommunale Internetpräsenz. Wenn man die neuesten Müllabfuhrtermine wissen muss, oder die Öffnungszeiten der Stadtbibliothek, dann vielleicht – aber sonst?

Webseiten sind „Holmedien“ – weil man sich die Informationen dort aktiv holen muss. RSS-Feeds erweiterten die Webseiten um einen „Bring-Service“: Sie liefern die aktuellsten Meldungen automatisch aus; fast wie eine E-Mail. Und zeigen diese Meldungen oft eher spartanisch, auf Tablet-PCs aber in erstaunlich ambitioniertem Layout an. Und das oft völlig kostenlos! Weiterlesen

Gezwitscher der Großstadt

Benedikt Köhler hat sich für sein englischsprachiges Blog „Beautiful Data“ diverse Daten angeschaut, die eines eindeutig belegen: Berlin ist mit Abstand die Twitterhauptstadt des Landes. Daher – und das zu belegen ist die Absicht des Blogposts – habe Twitter auch folgerichtig Berlin als Sitz für seine Deutschlandzentrale gewählt; eine Standortwahl aufgrund der dazu zwingenden Datenlage. Weiterlesen

Stellenausschreibung mal anders

Der Landkreis Osnabrück setzt das Potential bewegter Bilder vorbildlich ein, und zwar da, wo man es nicht sofort vermutet. Ein Hausmeister für das Landratsamt wird gesucht. Wie der Arbeitsplatz aussieht und was dort alles zu erledigen ist, zeigt ein dreiminütiges Video. (Bemerkenswert ist, dass es die Ausschreibung offenbar ausschließlich in dieser Form gibt; bei den Stellenangeboten findet sich keine sonstige textbasierte Stellen-Anzeige, nur der Link zum Video.)  Weiterlesen

allfacebook.de

Linktipp: http://allfacebook.de/pages/facebook-bei-stadten-und-behorden-funktioniert-das

Welche Fragen müssen sich Kommunalverwaltungen stellen, bevor sie eine Facebook-Seite für ihren Ort „launchen“? Der Community-Manager der Landeshauptstadt Düsseldorf, Markus Sekulla, erläutert dies auf http://allfacebook.de/pages/facebook-bei-stadten-und-behorden-funktioniert-das. Als Beispiel weist er auf die Facebook-Seite der Stadt Frankfurt am Main hin, die die Community mit einbezieht.

Gemeinde – nächste Generation

Hervorgehoben

Barack Obama und Nicolas Sarkozy twittern, Kanzlerin Angela Merkel bespricht eigene Video-Podcasts, die Metropole Frankfurt am Main hat 150.000 Fans auf Facebook. Aber unser Bürgermeister? Was soll unsere Verwaltung denn im Social Web? Wer interessiert sich schon für unseren kleinen Ort, und: Wir haben nichts mitzuteilen – bei uns passiert doch so gut wie nichts…? Weiterlesen

Auf dem Weg zur „City 2.0“

„Ich will Dein Freund sein“: So denken Behörden selten. Sehr selten, leider. Das Netz denkt so. Wer sich für unsere Status-Updates, amtliche 140-Zeichen-Lyrik und die Links interessiert, die wir weiterempfehlen, darf sich unser „Freund“ nennen. Oder „Fan“, was noch viel besser ist, weil wir nicht einfach nur wahrgenommen, sondern dann sogar vielleicht verehrt werden. Fans sind noch enthusiastischer, unkritischer, positiver gestimmt – und das kommt Behörden grundsätzlich sehr suspekt vor. Weiterlesen