Stellenausschreibung mal anders

Der Landkreis Osnabrück setzt das Potential bewegter Bilder vorbildlich ein, und zwar da, wo man es nicht sofort vermutet. Ein Hausmeister für das Landratsamt wird gesucht. Wie der Arbeitsplatz aussieht und was dort alles zu erledigen ist, zeigt ein dreiminütiges Video. (Bemerkenswert ist, dass es die Ausschreibung offenbar ausschließlich in dieser Form gibt; bei den Stellenangeboten findet sich keine sonstige textbasierte Stellen-Anzeige, nur der Link zum Video.) 

Das Besondere daran ist nicht nur die außergewöhnliche Form; das Video macht transparent und plastisch, was die Bewerberinnen und Bewerber erwartet. Weil solch ein Video gewissermaßen auch „barrierefrei“ ist, erreicht die Video-Ausschreibung beispielsweise auch Menschen, die schlecht (Deutsch) lesen können. Solange diese Fähigkeit keine Grundvoraussetzung für die Erledigung des Jobs ist, hat ein Video als Rekrutierungsinstrument hier sogar einen ganz speziellen Sinn.

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